nichttragende Wände

Nichttragende Wände sind scheibenartige Bauteile, die überwiegend nur durch ihr Eigengewicht beansprucht werden und auch nicht der Knickaussteifung tragender Wände dienen. Sie müssen aber auf ihre Fläche wirkende Horizontalkräfte (z. B. Windlasten) auf tragende Bauteile, z. B. Wand- oder Deckenscheiben, abtragen.

Zu den nichttragenden Wänden gehören:

  • nichttragende Außenwände, auch als Ausfachungen bezeichnet,
  • nichttragende Innenwände,
  • nichttragende Außenschalen von zweischaligen Außenwänden.

Alle im folgenden angeführten konstruktiven Regeln sind aus den ÖNORMEN B 3358/Teil 1 und Teil 2 bzw. DIN-Normen entnommen.
Bitte achten Sie auf neuere Normenstände. Hinsichtlich der bauphysikalischen Anforderungen sind die einschlägigen ÖNORMEN zu beachten.

Vorteile der nichttragenden Wand aus Ziegel

  • ein Baustoff für alle Bauteile hilft Risse an den Anschlüssen zu vermeiden (bedingt durch unterschiedliches Verformungsverhalten)
  • einheitlicher Putzgrund vermeidet Putzrisse oder aufwendige Putzbewehrung
  • hoher Brandschutz (siehe Hinweise im Produktprogramm)
  • einfache und sichere Befestigungsmöglichkeiten
  • einfache Entsorgung bei Umbauten (rein mineralisches Abbruchmaterial)


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Nichttragende Wände