Verarbeitungsregeln Zweischalenmauerwerk

Nachträgliches Aufmauern der Außenschale
Bei diesem Vorgehen wird die gesamte Tragkonstruktion erstellt, bevor mit dem Aufziehen der Wärmedämmung und dem Aufmauern der äußeren Schale begonnen wird. Dabei ergibt sich in der Regel eine qualitativ hochstehende Bauausführung, insbesondere auf Grund der folgenden Vorteile:


Gleichzeitiges Aufmauern beider Schalen
Das Aufmauern der beiden Schalen oder das Vorziehen der Außenschale ist weniger zu empfehlen, bei Sichtmauerwerk vollkommen abzulehnen. Der einzige Vorteil dieses Bauvorganges liegt bei der Möglichkeit, die Zweischalenanker beidseitig direkt in die Lagerfugen einzumörteln. Allerdings erfordert eine ausreichende Qualität der Bauausführung die folgenden Maßnahmen:


Befestigung des Dämmstoffes
Bei zweischaligem, hinterlüftetem Sichtmauerwerk erfolgt die mechanische Befestigung des Dämmstoffes mittels der auf die Luftschichtanker der Vorsatzschale aufgeschobenen Klemmplättchen bzw. durch die Rippen von speziellen Vormauerziegeln.


Aufbringen des Fugenmörtels
Beim Aufbringen des Lagerfugenmörtels muss darauf geachtet werden, dass kein Mörtel in den Lüftungsspalt fällt.

Abdeckung des Luftspaltes beim Vermörteln der Lagerfuge:

 


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