| Einleitung Schallschutz |
Einleitung
Im Zuge der
verschärften Haftung von Produzenten für eine normgerechte Qualität von Bauwerken
(wobei unter Produzent nicht nur Baustofferzeuger, sondern auch Planer und Errichter zu
verstehen sind), kommt einer sorgfältigen Beachtung schallschutztechnischer Anforderungen
eine immer größere Bedeutung zu. Leider gibt es bereits etliche Beispiele dafür, dass
ganze Gebäude auf Grund mangelnden Schallschutzes durch fehlerhafte Planung oder
Ausführung zu Lasten der Planer oder der Baufirmen mit hohen Kosten saniert werden
mussten. Die folgende Information soll dazu beitragen, derartige Katastrophen bereits im
Projektierungs- bzw. Bauausführungsstadium zu verhindern.
Die Erläuterungen zum Thema Schallschutz wurden vom Verband Österreichischer Ziegelwerke (VÖZ) anläßlich des Erscheinens der ÖNORM B 8115, Teil 4 (Maßnahmen zur Erfüllung der schalltechnischen Anforderungen) erarbeitet, um jenen Anwendern dieser ÖNORM, die mit der Planung und Entwicklung von Gebäuden in Ziegelbauweise befasst sind, eine Hilfestellung bei der Benützung dieses doch recht umfangreichen und komplexen Normenwerkes zu geben.
Wohnwert
In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass bei sachgemäßer Planung und Verarbeitung, Ziegelmauerwerk zweifellos ein Optimum im Hinblick auf den Wohnwert eines Gebäudes oder einer Wohnung darstellt, d.h. dass durch einen Baustoff nämlich den Tonziegel alle bauphysikalischen Anforderungen wie Wärmeschutz, Brandschutz, Feuchtigkeitsschutz und eben auch Schallschutz gleichzeitig optimal erfüllt werden können.
weitergehende Informationen zum Thema Schallschutz: