| Putzmörtel |
Der Putz ist Zierde und Schutz eines Gebäudes.
Die Funktionstüchtigkeit eines Bauwerkes hängt in ganz entscheidendem Maße auch von der Güte des Putzes ab. Die Güte des Putzes wiederum wird wesentlich beeinträchtigt durch:
Aber auch die Vergabe von Ausführungsaufträgen ausschließlich an Billigstbieter kann zur Folge haben, dass entsprechend "billig" gearbeitet wird. Unqualifizierte, nicht fachgerechte Ausführung ist oft Ursache für qualifizierte Mängel und spätere Schäden am Bauwerk.
Sparen beim Putz ist Geldverschwendung!
Beträgt der Kostenanteil eines qualitativ hochwertigen Putzes zwar nur 2,53% der
Gesamtkosten eines Bauwerkes, so können bei Nichtbeachtung der Ausführungsregeln die
Sanierungskosten ein Vielfaches betragen.
Ein sanierter Putz ist nicht nur wesentlich teurer als ein fachgerecht ausgeführter, er ist auch wesentlich schlechter -und bleibt es auch nach einer Sanierung! Ein zu sanierender Putz bedeutet also eine nicht rückgängig zu machende Qualitätsminderung des Bauwerkes.
Die folgende Information gilt für die Herstellung von Innen- und Außenputzen, einlagig oder mehrlagig, ausschließlich bei Anwendung von Werkputzmörtel (früher: Fertigputzmörteln), und basiert in erster Linie auf den von der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP) herausgegebenen Verarbeitungsrichtlinien für Werkputzmörtel (2. Auflage, Juni 1995)
Baustellenmörtel, Spezialputze, (Haft-, Akustik-, Brandschutzputze u.a.), Sanierputze und System-Putze werden hier nicht behandelt.
weitere Informationen
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte der Homepage und damit der CD einen gewissen Informationsstand wiedergeben,
der durch aktuelle Normen und Regeln erweitert und/oder ergänzt (und damit nicht vollständig) sein kann. Die Inhalte
stellen ein Service dar und können keine Norm ersetzen.