Anforderungen Salzburg

Anforderungsprofil für den Mindestwärmeschutz in Salzburg
BAUTEIL     Wärmeschutzverordnung gemäß LGBL 82/2002

WÄNDE Aussen-
wände
WANDBAUTEIL Um = 0,35 W/m²K
FENSTER (als Durchschnitt über Rahmen und Verglasung gerechnet) Um = 1,7 W/m²K
LUFTDURCHLASS-
KOEFFIZIENT
a = 0,2 m3/h.m bei Fenstern und Außentüren
Türen (verglast) Um = 1,7 W/m²K
FENSTER UND TÜREN GEGEN UNBEHEIZTE GEBÄUDETEILE 1)  
HAUSEINGANGS-
TÜREN ODER UNVERGLASTE AUSSENTÜREN
Um = 1,7 W/m²K

Innen-
wände
TRENNWÄNDE zwischen Wohn- und Betriebeseinheiten Um = 0,9 W/m²K
WÄNDE gegen unbeheizte Gebäudeteile Um = 0,50 W/m²K
WÄNDE gegen unbeheizten oder nicht ausgebauten Dachraum wie bei unbeheizten Gebäuden

Feuer-
mauern
  1)

Erd-
berührte
Wände
bei AUFENHALTS-
RÄUMEN
Rmin = 2,5 m²K/W

DECKEN Dach-
schrägen
Aussen-
decken
Decken gegen Außenluft, Dachräume (durchlüftet oder ungedämmt) oder über Durchfahrten Um = 0,2 W/m²K

oberste
Geschoss-
decken
Decken gegen nicht ausgebaute Dachböden Abschlüsse von Deckenöffnungen Decke mit Öffnungen > 30 % Um = 0,2 W/m²K

Innen-
decken
gegen unbeheizte Gebäudeteile Um = 0,4 W/m²K
gegen getrennte Wohneinheiten Um = 0,9 W/m²K

Erd-
berührte
Fussböden
bei AUFENHALTS-
RÄUMEN
Rmin = 2,5 m²K/W


Anhang 1

Wände und Fußböden erdberührter beheizter Räume 2,5 m²K/W
Außenbauteile mit Flächenheizung (Wand-, Boden- und Deckenheizung) 3,5 m²K/W


Anhang 2 - Mindestwärmeschutz von Bauten:

§ 1

(1) Für den Mindestwärmeschutz von Bauten oder Teilen davon, die dem dauernden oder vorübergehenden Aufenthalt von Menschen dienen und nach ihrem Verwendungszweck nicht nur unwesentlich beheizt werden, sind als charakteristische Größe für die Transmissionswärmeverluste Linien Europäischer Kriterien (LEK-Linien) heranzuziehen. Der LEK-Wert eines Baus oder Teils davon darf die höchstzulässige LEK-Linie nicht überschreiten.

(2) An Stelle des LEK-Wertes kann auch der sich aus dem Heizwärmebedarf ergebende LEKeq-Wert herangezogen werden.

(3) Für die Berechnung des LEK-Wertes sowie des sich aus dem Heizwärmebedarf ergebenden LEKeq-Wertes ist die ÖNORM B 8110-1, Wärmeschutz im Hochbau - Anforderungen an den Wärmeschutz und Nachweisverfahren, Ausgabe September 2000, heranzuziehen.

(4) Die höchstzulässigen LEK-Linien werden für Bauten oder Teile davon nach deren Verwendungszweck für eine Klimalage der jeweiligen Bauten nach Heizgradtagen (HGT) von 3.800 Kelvintagen (K.d) wie folgt festgelegt:

Verwendungszweck höchstzulässige
LEK-Linie (LEKzul)
für eine Klimalage
HGT = 3.800 Kd
1 Wohnbauten, ausgenommen jene nach Z 2, Krankenanstalten, Alten- und Behindertenheime sowie andere Bauten, die dem dauernden Aufenthalt von Menschen dienen 38
2 Wohnbauten bis zu einer Größe von Kleinwohnhäusern 44
3 Schulen, Kindergärten, Horte, Geschäftsbauten, Einkaufszentren, Versammlungs- und Veranstaltungsstätten sowie andere Bauten, die dem vorübergehenden Aufenthalt von Menschen dienen 50
4 Bauten mit niedrigen Innentemperaturen 12°C 54



Aus dem Gesetzestext: Mindestwärmeschutz von Einzelbauteilen

§ 2

Einzelbauteile von beheizten sowie von unbeheizten Räumen im Verband mit beheizten Räumen (z.B. Stiegenhäuser) dürfen folgende Wärmedurchgangskoeffizienten (Umax) nicht überschreiten bzw. Wärmedurchlasswiderstände (Rmin) nicht unterschreiten:

Bauteil Umax
in m²K/W
Rmin
in m²K/W
Außenwände 0,35  
Fenster, Außentüren 1,70  
Außendecken 1) 0,20  
Trennwände gegen unbeheizbare Bauteile 1 (z.B. Stiegenhaus, Liftschächte udgl.) 0,50  
Geschoßdecken gegen unbeheizte Räume 1  0,40  
Wände und Decken gegen getrennte Wohn- oder Betriebseinheiten 0,90  
Wände und Fußböden erdberührter beheizter Räume   2,5
Außenbauteile mit Flächenheizung
(Wand-, Boden- und Deckenheizung)
  3,5


1) Als Außenwand bzw. Außendecke gilt auch eine Trennwand bzw. Geschoßdecke zu einem unbeheizten Raum, wenn in diesem eine Lufttemperatur von oder unter 0°C möglich ist (z.B. nicht ausgebauter Dachraum, Decke zur Tiefgarage).



Wärmeschutzanforderungen in anderen Bundesländern

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