Konstruktive Anforderungen - Deckenauflager

Deckenauflager

  • Ortbetondecken, Rippendecken und Großflächen-Plattendecken sind nach den einschlägigen ÖNORMEN zu behandeln.
     
  • Wird bei Hohldielen oder Hohlbalken eine in den Rost einbindende Bewehrung – hinsichtlich des Stahlquerschnittes vergleichbar mit jener, die in der ÖNORM B 4700 vorgesehen ist – ausgeführt, so darf eine gemeinsame Tragwirkung von Decke und Rost angenommen werden.

    Es gelten dabei folgende sicherzustellende Auflagertiefen ts auf der tragenden Wand:
     
    Mauerwerk mit einer Steindruckfestigkeit
    25 N/mm² 15 N/mm² klgl10.gif (58 bytes)25 N/mm² <15 N/mm²

    ts 6cm

    ts 8cm ts 10cm
         
  • Bei beidseitiger Auflagerung von Hohldielen und Hohlbalken auf Innenwänden muss noch so viel Platz vorhanden sein, dass ein einwandfreies Betonieren des Rostes bzw. eine wirkungsvolle Bewehrungsführung sichergestellt ist.
     
  • Durch geeignete Maßnahmen ist sicherzustellen, dass Hohlräume von Hohldielen und Hohlbalken auf Wanddicke durch den Rostbeton geschlossen werden.
     
  • Bei über 60 cm breiten Hohldielen ist, wenn keine anderen Maßnahmen zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Auflagerung und einer gesicherten Ableitung von Wandlasten aus den über der betrachteten Decke liegenden Geschoßen getroffen werden, die Verlegung in einem weichen Mörtelbett vorzunehmen.
     
Deckenauflager von Hohldielen auf gemauerten Wänden

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