Bemessung - Horizontale Bemessung einer Wand

Horizontale Bemessungsbeanspruchung einer Wand

Können die Bedingungen für die horizontale Gesamtaussteifung des Gebäudes gemäß Abschnitt Aussteifung nicht eingehalten werden oder sind Erdbebenkräfte (Lastfälle nach ÖNORM B 4015) zu berücksichtigen, für die die Nachweise der Standsicherheit des Gebäudes nicht über die Einhaltung konstruktiver Grundregeln (Methode K nach ÖNORM B 4015) erbracht werden können, so können auch rechnerische Nachweise geführt werden:

Hierin bedeutet:

Gk,j charakteristischer Wert ständiger Einwirkungen
Qk,j charakteristischer Wert veränderlicher Einwirkungen
Eh,i charakteristischer Wert der seismischen Einwirkung (siehe ÖNORM B 4015)
gamma10.gif (841 bytes)G= 1,35 Teilsicherheitsbeiwert für ständige Einwirkungen
gamma10.gif (841 bytes)Q= 1,50 Teilsicherheitsbeiwert für veränderliche Einwirkungen
gamma10.gif (841 bytes)n= 1,0 / 1,1 / 1,2 Teilsicherheitsbeiwert für seismische Einwirkungen (siehe ÖNORM B 4015:2002, Tabelle 5)

Horizontale Bemessungsbeanspruchung einer Wand